Mein Field Trip nach Brügge in der Weihnachtszeit

Erinnert ihr euch noch an Klassenfahrten? Meiner Meinung nach war das immer einer der Highlights im langweiligem Schulalltag. Auch bei meinem Tourismus Management Studiengang kommen Klassenfahrten, liebevoll „Fieldtrips“ genannt, nicht zu kurz. Und auch hier kann man sagen, Spaß und Party ist garantiert! Natürlich steht der kulturelle und bildende Aspekt im Vordergrund aber, „a little Party never killed nobody“, oder? 😉

Nachdem wir im ersten Jahr in Frankreich waren, ging es dann Anfang des zweiten Jahres nach Brügge, eine wunderschöne mittelalterliche Stadt im Nord-Westen von Belgien, die von UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

Als wir gegen Mittag nach einer 5 stündigen Anreise, mit einigen integrierten McDonalds- und Pinkelpausen, endlich angekommen waren, hieß es dann als erstes Zimmer beziehen. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich war zu dem Zeitpunkt bestimmt 8 Jahre lang nicht mehr in einer richtigen Jugendherberge gewesen. Ein paar Hostels hier und da, aber eine Jugendherberge? Wir alle haben uns wie in einer Zeitmaschine zurück in die 10b gefühlt. Nichts desto trotz haben wir alle brav unsere 6er Zimmer bezogen und sind dann auf in die Stadt zur Stadtrundführung.

Die Innenstadt von Brügge ist wirklich wunderschön, vor allem zur Winterzeit, wenn der Weihnachtsmarkt mitten auf dem Marktplatz aufgebaut ist. Nach der Rundführung hieß es dann erstmal Programmende für den heutigen Tag. Da wir viel gelaufen sind und es sehr kalt war, haben wir einheitlich beschlossen uns erst einmal mit ein, zwei, drei Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt aufzuwärmen. Danach ging es dann deftig essen, damit wir gestärkt waren für den Abend.

Wenn man mal grob nachrechnet waren wir zu dem Zeitpunkt als wir beschlossen haben das Brügger Nachtleben unsicher zu machen schon um die 16 Stunden auf den Beinen. Es ging also weiter in DEN Pub. Wer schon mal in Brügge war, weiß vielleicht von welchem Pub ich rede. Bier zum Billigpreis und laute Partymusik all night long.

Ich weiß nicht wann die Letzten wieder in der Jugendherberge eingetroffen sind, den Augen am Frühstückstisch nach zu urteilen würde ich sagen, vielleicht eine Stunde vorm Frühstück. Leicht verkatert ging es dann also weiter mit dem Bildungsprogramm. Erst eine Vorlesung in der Universität und danach eine Führung im Kunstmuseum. Wie das im Zusammenhang mit meinem Tourismus Studiengang steht kann ich mir allerdings heute immer noch nicht erklären.

Danach hatten wir ein wenig Zeit für uns. Wir haben die berüchtigten belgischen Waffeln probiert und ein paar Souvenirs gekauft, passend zur Weihnachtszeit. Belgien ist ebenfalls bekannt für seine Schokolade, anscheinend nehmen die Belgier die Sache auch etwas mit Humor. Wenn ihr jemals in Brügge seid und entlang der Schokoladen Schaufenster schlendert, lasst euch nicht von allen möglichen sexuellen Darstellungen der Schokolade verunsichern, sie schmeckt trotzdem! 😉

Da der ganze Fieldtrip nur drei Tage ging, war heute dann ja schon der letzte Abend. Ein Grund zum Feiern meiner Meinung nach. Also wieder das gleich Programm wie am Vortag: Glühwein, Essen, Feiern.

Am Mittwochmorgen ging es dann zurück in Richtung Heimat mit einem kleinen Zwischenstopp in Schokland, ebenfalls Weltkulturerbe. Schokland ist eine ehemalige Insel in der ehemaligen holländischen Südsee. Mittlerweile sieht man davon jedoch nicht mehr allzu viel. Da wir mittlerweile alle leicht angeschlagen waren, waren wir froh als wir gegen späten Nachmittag endlich wieder zuhause angekommen waren.

Abschließend kann ich sagen: wir hatten einen super Field trip! Wir haben viel gesehen, viel erlebt und hatten super viel Spaß zusammen. Das schönste war, dass wir alle viel Zeit miteinander verbracht haben, uns alle super verstanden haben und wir uns bestimmt noch lange an die Tage in Brügge erinnern werden. 🙂

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